Elektronische Schliesssysteme für mehr Sicherheit und Flexibilität bei der Feuerwehr

Blaulichtorganisationen wie Polizei, Rettung/Sanität und Feuerwehr tragen eine grosse Verantwortung. Im Dienst für die Menschen einer Gemeinde, einer Stadt oder eines gesamten Kantons sind sie für die Sicherheit, allgemeine Hilfeleistungen oder den Brandschutz im Einsatz.

Das anspruchsvolle Amt fordert im Falle eines Notrufs volle Energie, eine jederzeit griffbereite Ausrüstung und vor allem den schnellen, einfachen Zutritt in die betroffenen Gebäude. Dabei spielen langlebige Schliesslösungen, die sich flexibel verwalten und unkompliziert handhaben lassen, eine wichtige Rolle.

Eine einzelne Berufsfeuerwehr betreut in ihrem Einsatzgebiet neben privaten Haushalten mehrere hundert bis tausende Vertragspartner. Dazu gehören mehrheitlich grosse Bürogebäudekomplexe oder Regierungseinrichtungen und öffentliche Institutionen, die systemrelevant sind. Diese Gebäude haben in der Regel Brandmeldeanlagen (BMA) mit direkter Alarmierung der zuständigen Feuerwehr installiert. Bei einem Notruf muss der Zugang zu diesen Gebäuden für die Rettungskräfte jederzeit und unkompliziert gewährt sein. Da eine Institution ausserdem oft auf mehrere Gebäude am Ort verteilt ist, die sehr unterschiedliche Schliessanlagen haben können, ist das logistisch gesehen sehr anspruchsvoll. Historisch begründet sind die Zugänge der Blaulichtorganisation in die Gebäude von Vertragspartnern in vielen Fällen noch über herkömmliche mechanische Schliesssysteme geregelt. Ein gegebenenfalls notwendiger Austausch des Schlüssels im Schlüsselrohr ist damit sehr zeitintensiv und kompliziert. Denn die in speziellen Schlüsseltresorzylindern verwahrten Objektschlüssel müssen persönlich von einem autorisierten Mitarbeiter der Feuerwehr vor Ort am betreffenden Gebäude geöffnet und die darin liegenden Schlüssel dann vom Liegenschaftsbesitzer ausgetauscht werden. Abgesehen davon, ist eines der grössten Sicherheitsrisiken bei mechanischen Schliesslösungen ein verlorener oder gar gestohlener Schlüssel. Faktisch ist in diesem Fall der sofortige Ersatz aller Schlüsseltresorzylinder erforderlich – verbunden mit einem immensen Aufwand und unerwünscht hohen Kosten.

Ein elektronischer Schlüssel für alles

Um das Risiko eines Schlüsselverlusts und die damit verbundenen Konsequenzen zu minimieren sowie die Zutrittsberechtigungen einfach zu regeln, bieten rein elektronische Schliesssystemlösungen wesentliche Vorteile. Das innovative System KESO eCLIQ beispielsweise basiert auf den Mikroelektronikmodulen der bewährten CLIQ Technologie. KESO eCLIQ besteht aus äusserst langlebigen, programmierbaren Schlüsseln und einer grossen Vielfalt an kompakten Schliesszylindern, die sich völlig kabellos und einfach installieren lassen. Die in ihnen integrierten CLIQ Chips arbeiten mit einer AES-Verschlüsselung, die das Schliesssystem insgesamt äusserst sicher machen und gleichzeitig für Flexibilität bei der Schlüsselverwaltung sorgen. Auf Wunsch lassen sich sämtliche Schlüsseldepots einer Feuerwehr mit den gleichen, individuell programmierten Schlüsseln öffnen. Basis für die Programmierung und Verwaltung ist der CLIQ Web Manager. Mit dieser plattformunabhängigen Software lassen sich Schliessrechte komfortabel einrichten, ändern, löschen oder zeitlich begrenzen. Darüber hinaus speichert die Applikation sämtliche Schliessvorgänge und erfüllt damit auch die Dokumentationspflicht.

Faktenbox – Die eCLIQ-Vorteile auf einen Blick

KESO eCLIQ ist ein System aus programmierbaren Schlüsseln und kompakten, sicheren Schliesszylindern, das Folgendes zu bieten hat:

  • Minimierung der Risiken durch verlorene Schlüssel
  • Flexibilität, um sich laufend verändernde Zugangsanforderungen zu bewältigen
  • Verbesserte Sicherheit dank der CLIQ Chipgeneration, die mit AES-Verschlüsselung arbeitet
  • Langlebigkeit durch robuste Hardware
  • Einfache Installation – keine Verkabelung erforderlich
  • Klare Event-Protokolle
  • Energiequelle für den Zylinder ist im Schlüssel
  • Handelsübliche Batterie CR2032 im Schlüssel